Illustrierte Ratschläge zur KFZ-Prüfung vor dem Kauf.


Die unten dargelegte Information ist meine persönliche Meinung, ich erhebe keinen Ausspruch auf eine absolute Richtigkeit. Vorheriger Erwerb, lassen Sie ein Auto von einem Mechaniker kontrollieren

Etwas Information

Es ist nicht all zu schlimm, wenn die Karosserie eine geringe Beschädigung hat, das kann als Argument zur Preissenkung genommen werden. Ganz anders ist es bei einer ernsten Beschädigung durch eine Autopanne. Als Folge kann sich dadurch eine Ungenauigkeit im Radsturz, der eine Abschwächung der Karosserieharte einstellen. Also, wenn es sich um ernste Beschädigungen durch eine Autopanne handelt, dann sollte man auf den Kauf eines solchen PKW lieber verzichten. Es ist nicht leicht, doch mäglich, ein Auto nach einer schweren Autopanne (z.B. Autoumschwung) wiederherzustellen, so daß es einem Nichtspezialisten schwer fallt festzustellen, ob ein Auto eine Autopannebeschadigung hatte.


Schauen Sie sich die Formlinien des Auto an

Sehen Sie sich von der Seite die Karosserielinien an, sie müssen absolut eben gerade sein. Sehen Sie sich das Bild unten an, dieser Wagen hatte keinen Umschwung, das Spiegelbild auf der Tür ist ideal. Versuchen Sie das ganze Auto auf diese Weise abzuschätzen. Wenn das Auto schmutzig ist, muß man es waschen lassen, weil es schwierig ist, bei einem schmutzigen Auto etwas zu bemerken.


Gucken Sie sich jetzt dieses Bild an. Sie können sehen, daß die Formlinien des hinteren Rotflugels und das Spiegelbild nicht eben und gerade sind, er hatte sicher eine Beschädigung. Wenn er Ihnen in diesem Sinne verdachtig vorkommt, muß das uberpruft werden. Wenn nur ein Flügel eine Beschädigung hatte, ist das halb so schlimm.


Prüfen Sie den Abstand zwischen den Flügeln und der Haube, zwischen den Flügeln und der Tür usw

Sie müssen alle in der ganzen Länge gleichmaßig sein. Sehen Sie sich das Photo unten an, der Abstand zwischen dem Flügel und der Tür ist oben breit und unten eng. Das spricht von einer Beschädigung am Flügel. Prüfen Sie auf diese Weise alle Abstände.


Versuchen Sie immer den Rand der angestrichenen Stelle zu finden

Schauen Sie sich dieses Bild an, es ist der gleiche Toyota von oben. Sie erinnern sich, daß der hintere linke Flügel angestrichen war. Hier sieht man den Rand der angestrichenen Stelle. Ein guter Meister ist imstande, einen solchen Grenzubergang unbemerkbar zu machen, doch wenn man genauer hinsieht, kann man den Rand doch bemerken. Dennoch möchten Sie den Wagen sich genau aus verschiedenen Stellen anschauen.


Ein zusatzliches Zeichen, daß der Flügel angestrichen worden ist, bildet der abgeblätterte Lack.


Prüfen Sie die Türinnenseite und die unsichtbaren Stellen unter der Haube und im Kofferraum

Sehen Sie sich dieses Bild an, hier sind die Anstrichspuren auf dem Gummiüberzug der Türdrähte zu sehen. Versuchen Sie auch andere solche Stellen unter der Haube und im Kofferraum zu finden.


Prüfen Sie die Festigungsschrauben von der Haube und den Türen.

Auf diesem Bild ist zu sehen, daß die Haube neu reduziert worden ist, das heißt, daß sie von ihrer Originalposition etwas weggekommen ist. Das zeugt von einer Autopanne.


Uberprüfen Sie ohne Übereinstimmung der Farbe an verschiedenen Stellen Ihres Autos und Ihre Qualität

Es ist schwierig ein Autoteil so neu zu spitzen, ohne daß die Farbe absolut mit der Originalfarbe ubereinstimmt. Daraus ergibt sich , daß man die Farbe unterschiedlicher Autoteil vergleichen muß, sie sich von verschiedenen Blickwinkeln, verschiedenen Entfernungen, bei unterschiedlichem Licht ansehen muß. Sollte Ihnen auffallen, daß sich die Farben mancher Autoteile (zum Beispiel, der Flügel und die Türen) unterscheiden, dann sollte man sich diese Stellen nach genauer ansehehn. Versuchen Sie die Stelle mit der Hand zu prüfen, wenn Sie dabei Unebenheiten oder Ähnliches spüren sollten, dann bedeitet es, daß diese Stelle neu gespritzt ist, weil die Werkfarbe ideal eben und gleichmäßig ist.


Prüfen Sie Ihr Auto gegen Korrosion

Korrosionsanfälle sind am meisten solche Karosseriestellen wie der Radkasten, der Flügel und Türunterteil und manche Bodenstellen. Falls Sie gewisse Anzeichen von Korrosion finden sollten, so müssen diesen Stellen genau überprüft werden. Man kann das mit einem Magnet probieren, in dem man versucht, ihn an diese Stellen anzubringen. Wenn an solchen Stellen zu viel Spachtel drann ist, dann bleibt der Magnet dort nicht hängen.


Die Gestellprüfung

  Manche Autos (alle Geländewagen, LKWs usw.) haben ein Gestell bzw. Einen Rahmen. Es handelt sich um den tragenden Teil eines Autos (der Zeiger auf dem Bild weist darauf hin), deshalb muß man auch hier nach Spuren einer Beschadigung suchen (nach Schweißspuren, Rißspuren usw).


Wie ist der Automotor zu kontrollieren

Prüfen Sie den Ölstand und die Ölflecken

Wenn Sie feststellen, daß der Ölstand auf dem Ölmeßstab bei "min" und noch niedriger liegt, daß bedeutet das ein zur großer Ölverbrauch im Motor (der Motor ist demnach stark abgenuzt) oder Öl ausläuft. Es ist gleichzeitig zu prüfen, ob es Ölflecken gibt. Je weniger die man hat, desto besser. Ein guter Motor muß ganz trocken sein.


Sehen Sie sich den Innenteil des Motors durch die Öleinfüllöffnung (bei ausgeschaltetem Motor!)

Schauen Sie in den Innenteil des Motors durch die Öleinfüllöffnung, und wenn es möglich ist, überprüfen Sie dabei visuell den Zustand dieser Innenteile. Sie müssen nicht all zu schmutzig (schwarz) sein, es muß nur ein leichter brauner Anhauch sein (Bild in der Unterseite).
Sehen Sie sich die obere Bilder links an. Die Motoren sind in einem guten Zustand. Wenn doch die Innenteile des Motors schwarz beschichtet sind, dann bedeutet dies, daß der Motor entweder überhitzt ist oder das Öl lange nicht ausgewechselt worden ist. Solche Motoren sind in der Regel schon abgenuzt trozt der Kilometerfahrt (freilich sind die Dieselmotoren immer innen schwarz). Vergleichen Sie, z. B., diese zwei Motoren unten: der Motor von Mazda wurde schlecht gepflegt (Bild links), ist bestimmt trozt der nicht hohen Kilometerfahrt 205 000 Km überhitzt gewesen und bedarf eine Generalwartung. Auf dem rechten Bild ist der Motor vom Toyota gut gepflegt worden und bedarf selbst bei der 210 000 Kilometerfahrt keiner Generalwartung. Der Unterschied liegt auf der Hand.


Kontrollieren Sie den Öldruck

Der Öldruck ist besser bei kaltem Motor zu prüfen. Nach einer Stunde der Motorausschaltung schalten Sie den Motor ein und prüfen Sie die Kontrollampe des Öldrucks. Der Zeitstand seit der Motoreinschaltung und der Aufleuchtung der Öldrucklampe (oder geht aus) darf 1 - 2 Stunden sein. Je länger dieser Zeitstand, desto schlechter der Zeitstand vom Motor.


Versuchen Sie Spuren einer unqualifizierten Wartung zu finden

Wenn Sie feststellen, daß der Motor schlecht gewartet wurde (gebrochene Stellen, Schrauben, Bolten, auffällig schlechter Radsturz, wie das auf dem Bild links zu sehen ist), rate ich Ihnen ein solches Auto nicht zu kaufen, weil eine qualifizierte Wartung nur von einem qualifizierten Mechaniker durchgeführt werden kann. Stellen Sie sich vor, wie ein solcher Motor innen aussieht, wenn er außen so ist.


Überprüfen Sie das Kühlungssystem

Eine jede Beschädigung im Kühlungssystem kann zur Überhitzung des Motors führen, was wesentlich seine Laufzeit beeinträchtigt, so daß man dieses System standig unter Kontrolle halten muß. Kontrollieren Sie zuerst den Flüssigkeitsstand im Wasserbehälter, Bild links. (Öffnen Sie nur nicht den Kühler - oder Behälterdeckel bei aufgewärmtem Motor). Man muß auch nachsehen, ob keine Flecken auf dem Kühler oder Stutzen gibt.


Überprüfen Sie das Ende vom Auspuffrohr (bei ausgeschaltetem Motor)

Wenn Sie feststellen, daß im Inneren des Auspuffrohrs zu viel schwarzer, trockener Rußansatz ist, so bedeutet das, daß bei diesem Motor zuviel Kraftstoffverbrauch vorliegt (beim Dieselmotor ist mehr Ruß). Beim guten Motor muß das Auspuffrohr immer trocken bleiben, wobei doch etwas hellbrauner Ruß sein muß.


Unternehmen Sie eine Rauchkontrolle

Schalten Sie den Motor ein, lassen Sie ihn 3 - 5 Minuten leer laufen. Lassen Sie dann den Besitzer auf den Gasfußhebel drücken und lassen Sie den Motor bei Mittelumdrehungen (4 500 - 5 000 u/min Drehungen pro Minute) laufen, indem Sie eine Rauchkontrolle unternehmen. Blauer Rauch bedeutet zu hoher Ölverbrauch, schwarzer Rauch deutet auf den zu hohen Kraftstoffverbrauch hin (es ist nur ein kleiner Schwarzrauchauspuff bei scharfem Drück auf den Gasfußhebel zulässig), weißer Rauch mit einem starken Brennölgeruch bedeutet einen zu hohen Ölverbrauch, viel Dampf bei völlig aufgewärmtem Motor bedeutet, daß die Dichtung zwischen dem Zylinderkopf und Zylinderblock durchgebrannt ist (obwohl Wassertropfen und leichter Dampf können aus dem Auspuff einige Minuten aussteigen bis der Motor gut durchwärmt wird und das ist normal).


Hören Sie genau hin wie der Motor läuft

Der Motor darf nicht all zu laut weder bei hohen noch niedrigen Umdrehungen laufen.


Schauen Sie auf die Armaturenanlage.

Während der Motor läuft dürfen keinerlei Warnsignale wie "niedriger Öldruck", "Motorkontrolle", "niedriger Motorstand", "erhöhte Temperatur" usw. aufleuchten.


Wie ist automatischem Getriebe zu überprüfen

Überprüfen Sie vor allem das Kupplungsöl auf dem Ölmeßstab. Das Öl muß rein und klar sein. Wenn das Öl schmutzig und zu schwarz ist, dann hat es Metallteilchen oder es riecht angebrannt und die ganze Kupplung kann außer Betrieb kommen. Wenn Sie Verdächtiges an der Kupplungsreperatur bemerken sollten, dann sollte man auf seinen Kauf verzichten, weil eine gute Kupplungsreperatur nur ein qualifizierter Mechaniker machen kann.

Wie ist der Automat beim Fahren zu überprüfen

Stellen Sie den Hebel auf „P" (Parken), lassen Sie den Motor an, warten Sie ab, bis die Drehungen auf den normalen Stand kommen (650 - 850 Umdrehungen pro Minute) und dann indem Sie auf die Bremse drücken, schalten Sie den Hebel in den Rückwärtagang "R" In 0,3 - 1,5 Sekunden muß der wagen einen langsamen stoßfreien Ruck nach hinten machen. Dann schalten Sie auf den Neutralgang „N", das Auto kommt in den Ruhezustand, dann schalten Sie auf „D" Position und in 0,3 - 1,5 Sekunden muß das Auto stoßfrei nach vorne einen Ruck machen. Dasgleiche Verhalten muü das Auto beim Schalten von „N" auf Gang „2" und von „N" auf „L" (langsamere Gange). Wenn Sie einen stoßartigen Ruck oder Geräusche bei jedem Schalten spüren oder wenn die Zeit zwischen dem Schalten und dem Autoruck mehr als 2,5 -3 Sekunden ist, so heißt es, daß die Kupplung stark abgenuzt ist oder einen Schaden hat. Vergessen Sie nicht das automatische Getriebe beim Fahren zu überprüfen. Schalten Sie auf „D", fahren Sie langsam an und machen Sie eine Anfahrt mit Geschwindigkeitserhöhung bis 50 - 60 Stundenkilometer. Während dieser Zeit müssen Sie zumindenst zwei stoßfreie Schaltungen (vom ersten Gang in den zweiten, vom zweiten in den dritten) spüren. (Bei manchen Modellen erfolgen die Schaltungen absolut stoßfrei, so daß man mehrere Mal schalten muß, um Sie zu spüren.). Manchmal kommen Schäden vor, daß man nach dem Motoranlassen (kalt) lange nicht den Gang geschaltet kriegt oder umgekehrt , daß das nach der vollen Motoraufwärmung passiert. Beide Schädenarten deuten darauf hin, daß eine ernste Getriebereparatur vorgenommen werden muß. Treten Sie bei der Fahrtgeschwindigkeit von 40 - 50 Stundenkilometer scharf auf das Gaspedal und wenn das Getriebe richtig funktioniert, so müssen Sie eine Schaltung auf den niedriegen Gang spüren (z.B. vom dritten Gang in den zweiten). Überprüfen Sie auch „overdrive" - den „schnellsten" vierten Gang. Bei der Fahrt ohne Geschwindigkeitssteigerung mit 60 - 70 Stundenkilometer drücken Sie auf den Knopf „Overdrive ON" und Sie müssen die Schaltung in die höheren Gange spüren. Schalten Sie „Overdrive OFF" ein und Sie kriegen die niedrigen Gänge. Wenn es mit den Gangschaltungen nicht klappen sollte, oder Sie zu spät einsetzen oder ein zu starten Ruck zu spüren ist - so sollte man auf Autokauf verzichten.


Wie sind mechsnisches Getriebe und Kuppelung zu überprüfen

Vor allem muß man darauf achten, ob es keine Ölfleckenauf dem Getriebe gibt, alles muß trocken sein. Der Motor muß rauschlos laufen. Es darf starkes Geräusch geben, wenn man auf den Kupplungfußhebel tritt und ihn losläßt. Überprüfen Sie die Kupplung, indem Sie bei 30 Stundenkilometer im dritten Gang, scharf auf das Gaspedal ein Paar Sekunden treten und wenn Sie spüren, daß die Motordrehzahl steigt und die Geschwindigkeit dabei dieselbe bleibt, dann bedeutet es, daß die Kupplung nicht funktioniert und die Scheibe ersetzt werden muß. Beim Fahren müssen sich alle Gänge leicht und ohne Knirschen und Kuck einschalten lassen.


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Vlad Samarin